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Koreanisch2018-11-12T10:04:44+00:00

Koreanisch Dolmetscher

Schon 1883 unterzeichneten Deutschland und Korea den ersten Handelsvertrag. Heute ist Südkorea einer der wichtigsten asiatischen Absatzmärkte Deutschlands und Deutschland der wichtigste europäische für Südkorea. Daher sind unsere Koreanisch Dolmetscher täglich vor allem als konsekutiv übersetzende Konferenz-, Verhandlungs- und Begleitdolmetscher aber auch als Simultandolmetscher tätig. Die am häufigsten gebuchten Fachgebiete sind Maschinenbau, Automobil, Elektronik, Informatik und Telekommunikation in den Sprachkombinationen Koreanisch-Englisch und Koreanisch-Deutsch.

Koreanisch Dolmetscher in 24 Stunden einsatzbereit

Sprachkombination

  • deutsch – koreanisch
    koreanisch – deutsch

  • englisch – koreanisch
    koreanisch – englisch

  • französisch – koreanisch
    koreanisch – französisch

  • spanisch – koreanisch
    koreanisch – spanisch

  • russisch – koreanisch
    koreanisch – russisch

  • und weitere

Sprachvarianten/ Dialekte

  • Standardkoreanisch Norden (Pjöngjang Dialekt)

  • Standardkoreanisch Süden (Seoul Dialekt)

  • Koreanisch Dialekt Insel Jejudo

Dolmetschmethoden & Dolmetscharten

  • Simultandolmetschen Koreanisch

  • Konsekutivdolmetschen Koreanisch

  • Konferenzdolmetscher Koreanisch

  • Verhandlungsdolmetscher Koreanisch

  • Gesprächsdolmetscher Koreanisch

  • Begleitdolmetscher Koreanisch

  • Telefondolmetscher Koreanisch

  • Videodolmetscher Koreanisch

  • Sportdolmetscher Koreanisch

  • Gebärdendolmetscher Koreanisch

Fachdolmetscher & Fachgebiete

  • Koreanisch Dolmetscher Technik

  • Koreanisch Dolmetscher Maschinenbau

  • Koreanisch Dolmetscher Anlagenbau

  • Koreanisch Dolmetscher Automobil

  • Koreanisch Dolmetscher IT & TK

  • Koreanisch Dolmetscher Elektronik

  • Koreanisch Dolmetscher Biotechnologie

  • Koreanisch Dolmetscher Umwelttechnologie

  • Koreanisch Dolmetscher Pharma

  • Koreanisch Dolmetscher Medizin

  • Koreanisch Dolmetscher Finanzen

  • Koreanisch Dolmetscher Kunst & Kultur

  • und weitere

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Aus dem Alltag eines Koreanisch Dolmetschers:

Nicht umsonst sagen wir: Wir haben das „Kümmer-Gen“ und ohne unsere Dolmetscher wäre alles nichts. Dass Schnelligkeit, Professionalität und in diesem Fall die von koreanischen Unternehmen besonders geschätzte Flexibilität für uns keine leeren Marketing Parolen sind, zeigt folgender Einsatz eines für eine technische Schulung gebuchten Kollegen:

Donnerstagnachmittag 15:17 Uhr in Köln. Unser Koreanisch Dolmetscher steckte mitten in den Vorbereitungen für einen Einsatz und genoss bei einem Kaffee die Vorfreude auf ein tolles Wochenende, als ihn unser Anruf erreichte. Begeistert hörte er, dass ein baden-württembergischer Produzent von Verpackungsmaschinen für eine dreitägige technische Schulung einen Dolmetscher suchte. Ratlos machte ihn nur, dass die Schulung schon um 8:00 Uhr am nächsten Morgen, in über 600 km Entfernung am Fuße des südlichen Schwarzwalds beginnen und bis Sonntag dauern sollte. Er sagte trotzdem zu und ein Wettlauf mit der Zeit begann.

An dieser Stelle möchten wir erwähnen, dass wir zwei Wochen zuvor mit dem Geschäftsführer des Unternehmens schon alle Details eines Dolmetschereinsatzes besprochen und ihm ein Angebot zugeschickt hatten. Wir hörten nichts mehr von ihm, bis er uns an diesem Donnerstag kurz nach 15:00 Uhr anrief. Denn er hatte selber gerade erst erfahren, dass ein ausschließlich koreanisch sprechender technischer Mitarbeiter seines asiatischen Kunden an der Schulung teilnehmen würde. Da Flexibilität für koreanische Unternehmen selbstverständlich ist, war es völlig normal den deutschen Produzenten erst wenige Stunden vor Eintreffen des Schulungsteilnehmers zu informieren.

Während unser Dolmetscher also in aller Eile seine Sachen packte und sich zum Kölner Hauptbahnhof begab, checkten wir Bahnverbindungen, organisierten ein Ticket von Köln nach Rottweil und teilten dem erleichterten Firmenchef mit: „Keine Sorge, Ihr Koreanisch Dolmetscher ist morgen pünktlich um 07:45 Uhr bei Ihnen.“ Danach beschafften wir alle verfügbaren fachspezifischen Dokumente und mailten sie unserem Sprachprofi.

Der Sitz des Unternehmens ist eine kleine Gemeinde im malerischen Hochrheintal, umgeben von Naturschutzgebieten. Sehr idyllisch, aber leider ohne direkte Bahnverbindung. Daher buchten wir für unseren Dolmetscher, der inzwischen entspannt im Zug nach Rottweil saß und die technischen Unterlagen studierte, nicht nur ein schönes Hotel, sondern bestellten auch ein Taxi, das ihn die letzten 90 km in den Südschwarzwald brachte.

Als er 7,5 Stunden nach unserem Anruf im Hotel eincheckte und uns wissen ließ, dass Anreise und Vorbereitung prima geklappt hätten und er sich schon auf morgen freue, wussten wir: Jetzt kann nichts mehr schief gehen! Denn an der sprachlichen und technischen Kompetenz unserer Dolmetscher gibt es keine Zweifel. Daher reiste nach den drei Tagen ein top geschulter koreanischer Techniker in seine Heimat zurück. Besonders gefreut hat uns die Anerkennung der Teamleistung. Denn der äußerst zufriedene Geschäftsführer lobte nicht nur seinen Koreanisch Dolmetscher, sondern das gesamte Team, das für ihn so kurzfristig eine Lösung gefunden hatte.

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Unsere Koreanisch Dolmetscher sind täglich weltweit als Konferenzdolmetscher, Verhandlungsdolmetscher und Begleitdolmetscher auf Kongressen, Messen und technischen Schulungen tätig. Sie begleiten Meetings, Vertragsverhandlungen, Werksbesichtigungen und kommen besonders häufig bei Audits oder der Einrichtung neuer Niederlassungen in Korea zum Einsatz. Wenn die Zeit knapp ist oder ein Dolmetscher für Koreanisch spontan und ortsunabhängig benötigt wird, bietet sich das Ferndolmetschen, das sogenannte Remote Interpreting (RI) an. Dabei fungiert der Sprachprofi entweder alsTelefondolmetscher oder als Videodolmetscher (Video Remote Interpreting, VRI).

Um den richtigen Koreanisch Dolmetscher zu finden, muss alles stimmen, die Dolmetschart, z. B. Konferenz-, Verhandlungs- und/oder Begleitdolmetschen, das Fachgebiet, die Sprachkombination und die Dolmetschmethode. Ist das Treffen eher formal und das Thema komplex, wird meist konsekutiv gedolmetscht. Sind die Inhalte einfacher und die Gesprächspartner einander bereits bekannt, erfolgt die Verdolmetschung simultan. Wichtig ist auch die jeweilige Sprachvariante. So benutzt man beispielsweise in Nord- und Südkorea völlig unterschiedliche Begriffe, um das Gleiche zum Ausdruck zu bringen und der auf der Insel Jejudo gesprochene Dialekt unterscheidet sich so stark vom Standardkoreanisch, wie das Walisische vom Englischen. Bei der Auswahl eines Koreanisch Dolmetschers sollte die Sprachvariante also unbedingt berücksichtigt werden, um Missverständnisse zu vermeiden.

  • Ein guter Koreanisch-Deutsch Dolmetscher beherrscht nicht nur diese beiden Sprachen erstklassig, sondern auch Englisch. Koreaner verwenden viele englische Begriffe, sprechen sie jedoch völlig anders aus. Darüber hinaus ist eine der wichtigsten Aufgaben schnell und situationsbedingt zu entscheiden, ob ein englischer oder ein koreanischer Begriff korrekt ist. Bei juristischen oder technischen Themen ist dies besonders anspruchsvoll.
  • Wundern Sie sich nicht, wenn Ihr koreanischer Geschäftspartner dazu neigt, Sie in letzter Minute zu kontaktieren, zu informieren, zu beauftragen oder Ähnliches. Koreanische Unternehmen legen sehr großen Wert auf Schnelligkeit und Flexibilität. Durch kurze Reaktionszeiten beweisen Sie Ihre Zuverlässigkeit und Kompetenz.
  • Ihr Dolmetscher sollte die koreanische Zählweise fest im Griff haben, insbesondere wenn abzusehen ist, dass mit großen Zahlen jongliert wird. Da im Koreanischen in 10.000 er Schritten gezählt wird, muss ein Dolmetscher sehr sorgfältig rechnen, um Übersetzungsfehler zu vermeiden, die fatale Folgen für die zukünftige Geschäftsbeziehung haben könnten.
  • Der erste Eindruck zählt überall auf der Welt, aber in Korea wird dem Begrüßungsritual sehr viel mehr Bedeutung beigemessen als in Europa. Die koreanische Gesellschaft ist hierarchisch geordnet. Daran orientiert sich auch das Begrüßungszeremoniell, zu dem immer eine gegenseitige Verbeugung gehört. Dabei gilt: Eine jüngere oder rangniedere Person verbeugt sich als Erste vor einer älteren oder ranghöheren und auch ein wenig tiefer.
  • Auch der Austausch von Visitenkarten hat für Koreaner einen höheren Stellenwert und folgt einer bestimmten Etikette. Zum einen sollten Sie immer beide Hände benutzen, wenn Sie einem Koreaner Ihre Visitenkarte überreichen oder seine entgegennehmen. Nur eine Hand zu verwenden gilt als unhöflich. Zum zweiten zollen Sie Ihrem koreanischen Geschäftspartner Respekt, indem Sie seine Visitenkarte zunächst einige Augenblicke genau betrachten, bevor Sie sie vorsichtig in Ihr Portemonnaie legen.
  • Planen Sie unbedingt ein gemeinsames Mittag- oder Abendessen ein. In Korea treffen sich Mitarbeiter und Vorgesetzte regelmäßig alle zwei Wochen zu einem gemeinsamen Geschäftsessen. Es ist fester und wichtiger Bestandteil jeder guten Geschäftsbeziehung.
  • Putzen Sie sich auf keinen Fall die Nase während des gemeinsamen Essens. Ihr koreanischer Geschäftspartner könnte dies als Beleidigung auffassen.
  • Kleine Gastgeschenke haben in Korea nicht den Beigeschmack eines Manipulationsversuchs, sondern gelten als reine Sympathiebekundung und Wertschätzung seines Gegenübers. Unser Service: Interkulturelle Trainings.

Koreanisch gehört mit etwa 77 Millionen Muttersprachlern von denen die meisten in Nord- oder Südkorea leben zwar nicht zu den meistgesprochenen Sprachen der Welt, doch seine wachsende Bedeutung ist aufgrund der wirtschaftlichen Stärke Koreas offenkundig. Samsung, LG, Hyundai sind nur drei koreanische Weltkonzerne, deren Produkte und Services global vertreten sind.

Weltweit sprechen ca. 80 Millionen Menschen Koreanisch und immer mehr lernen es als Fremdsprache. Außer in Nord- und Südkorea ist es noch an der nordkoreanischen Grenze der Volksrepublik China, im autonomen Bezirk Yanbian offizielle Amtssprache. Darüber hinaus bilden koreanische Emigranten und ihre Nachkommen in den USA sowie in Japan größere Sprechergruppen.

2016 entdeckten Sprachwissenschaftler eine mögliche Verwandtschaft des Koreanischen mit dem Japanischen. Neben grammatikalischen Ähnlichkeiten könnten demnach über 500 Wörter einen gemeinsamen Ursprung haben. Doch für die meisten Linguisten zählen Koreanisch und Japanisch weiterhin zu den sogenannten isolierten Sprachen, da sich bislang nicht eindeutig nachweisen ließ, dass eine Verwandtschaft mit anderen Sprachen besteht.

Unumstritten ist, dass die Geschichte der koreanischen Sprache vor über 2000 Jahren begann. Als dann im 7. Jahrhundert der Volksstamm der Silla alle anderen Stämme der koreanischen Halbinsel unterwarf, wurde in dem vereinten Königreich auch eine gemeinsame Sprache eingeführt. Im 15. Jahrhundert entwickelte man die koreanische Schriftsprache „Hangul“ und in den folgenden 200 Jahren entstand das Koreanisch, das in fast unveränderter Form heute noch gesprochen und geschrieben wird. Durch die Teilung Koreas existieren zwei Sprachvarianten. Die im Hinblick auf Aussprache und Rechtschreibung an den Pjöngjang Dialekt angelehnte nordkoreanische und die an den Dialekt der südkoreanischen Hauptstadt Seoul angepasste Variante.

Wirklich außergewöhnlich ist die koreanische Schrift Hangul (Hangeul), die erst seit etwa 600 Jahren existiert und damit das jüngste Alphabet der Welt ist. Zuvor verwendete man in Korea, wie auch in Japan, die chinesische Schrift, bei der ein Wort aus mehreren Schriftzeichen besteht, von denen das moderne Chinesisch 10.000 verwendet. Sie passte grammatikalisch aber weder zur japanischen noch zur koreanischen Sprache. Während die Japaner das chinesische Schriftsystem durch zwei Silbenalphabete erweiterten und damit eine ziemlich komplizierte Mischschrift kreierten, schafften die Koreaner es ab.

Im Jahr 1446 ließ König Sejong der Große eine optimal an die koreanische Sprache angepasste Buchstabenschrift entwickeln. Das koreanische Alphabet basiert auf 14 Zeichen für Konsonanten und 10 für Vokale und funktioniert nach einem vertrauten Prinzip: Zwei bis drei Zeichen ergeben eine Silbe und Silben ergeben Wörter. Nur sind die Buchstaben nicht hintereinander, sondern als Zeichengruppe in einem gedachten Quadrat angeordnet.

Darüber hinaus ist die Aussprache exakt definiert, da jedem Zeichen ein eindeutiger Laut zugeordnet ist. Liest man beispielsweise die deutschen Wörter „Opernball“ und „Ortschaft“, ist nicht erkennbar, dass der Buchstabe „O“ unterschiedlich ausgesprochen werden muss. Doch wer einmal gelernt hat, wie die koreanischen Buchstaben auszusprechen sind, kann ein Wort nicht nur lesen, sondern es auch korrekt aussprechen.